Um eigene Sprachkommandos hinzuzufügen, die der Talking-Pi als eigenen Befehl erkennt, ist es nötig den Befehl zuerst als erwartete Eingabe zu definieren.
Dies erhöht die Erkennungsrate.
Öffnen Sie dazu die Datei „googlecloudtalkingpi.py“ mit Hilfe des folgenden Befehls:

Fügen Sie hier den folgenden recognizer.expect_phrase-Befehl zu den bereits vorhandenen Phrasen hinzu:

Tauschen Sie hierbei den Platzhalter durch Ihr eigenes Sprachkommando aus.

Da wir nun die zu erwartende Spracheingabe definiert haben, kann nun der Befehl aus eigentliche Erkennung definiert werden.
Fügen Sie dazu, im weiteren Verlauf der bereits geöffneten Datei, den folgenden Inhalt zu den bereits existierenden Definitionen hinzu.

Innerhalb der neu definierten Befehlsaufrufe, werden drei verschiedene Dateien aufgerufen.
Die ersten beiden Dateien („/home/pi/I2C-LCD/EigenerBefehl.py“ und „/home/pi/TalkingPi_Befehle/Receiver/EigenerBefehl“) definieren die Aktionen die beim Ausführen des entsprechenen Sprachbefehls aufgerufen werden.

Dabei stellt in diesem Beispiel die erste Datei die Ausgabe auf dem Display und die zweite Datei die eigentliche Befehlsfolge dar.
Die dritte Datei definierten den Ton der ausgegeben wird, sobald der Sprachbefehl erkannt wurde.
Sie können selbstverständlich beliebig viele aufzurufende Dateien hier eintragen.

Die von uns angelegte Struktur der drei Dateien (Display, Befehl, Ton) dient nur der Übersicht.
Bitte beachten Sie, dass die auszuführenden Dateien von Ihnen noch in den entsprechenden Ordnern angelegt werden müssen.

Sie können natürlich so viele Dateien definieren wie Sie benötigen.
In unserer ausgelieferten Standardkonfiguration haben wir allerdings jeweils die folgenden Dateien zur Ausführung definiert.
An diesen können Sie sich für ihre persönliche Konfiguration orientieren.

Display-Ansteuerung:

Dateiort: /home/pi/I2C-LCD/[IhreDatei].py

Beispiel:

Ton-Ausgabe:

Dateiort: /home/pi/GassistPi/src/resources/[IhreTonDatei].wav

Weitere auszuführende Befehlsdateien:

Dateiort: /home/pi/TalkingPi_Befehle/
Dateiformat: .sh
Hinweis: Hier sind die einzelnen Befehlsdateien, um eine Übersicht zu ermöglichen, nochmals in die Ordner Beamer, Licht, Computer und Receiver unterteilt.
Sie können selbstverständlich weitere Kategorien hinzufügen.
Bitte achten Sie jedoch darauf, diese dann bei der Dateireferenzierung richtig anzugeben.

Nach einem Neustart Ihres Talking-Pi‘s sollte Ihr neuer Sprachbefehl erfolgreich erkannt und verarbeitet werden können.